Die richtige Arbeitskleidung – mehr als nur ein paar Klamotten!

Da solltet Ihr bei der Auswahl Eurer Arbeitskleidung beachten.

Für fast jeden Beruf gibt es natürlich auch ganz spezielle Anforderungen an die Bekleidung derer, die den Beruf letztendlich ausmachen - die Arbeiter, Macher, Problemlöser, Umsetzer – kurz – Ihr alle. Und genau für Euch, Eure Bedürfnisse und auch Besonderheiten sollte jede Arbeitskleidung letztendlich „passen“ (in jeder Beziehung). Genau darauf möchten wir hier ein Stück weit eingehen, ohne zu speziell zu werden und auf einzelne Berufe einzugehen. 
Schon ganz grundsätzlich gibt es dabei genug zu beachten.
 

• Die Arbeitskleidung sollte euch bei eurer Arbeit unterstützen – und schützen
• Die Arbeitskleidung muss richtig passen
• Die Arbeitskleidung muss entsprechend haltbar sein
• Sie muss sich gut waschen lassen
• Und letztendlich soll sie auch noch gut aussehen
 

Schutz für Euch und Unterstützung für Eure Arbeit:

Der zunächst wichtigste Punkt ist natürlich, dass die Kleidung ihren Zweck erfüllt - soll heißen, dass sie euch bei eurer Arbeit (egal ob im Beruf oder beim Hobby) soweit unterstützt, wie möglich, um euch eure Arbeit ein bisschen zu erleichtern. Ihr solltet euch also als erstes mal fragen, was euch an eure künftigen Arbeitskleidung helfen, oder auch nerven würde. Am besten macht ihr euch einfach mal eine kleine Liste, was euch den ganzen lieben langen Tag so über den Weg läuft und wo euch bestimmte Eigenschaften der Kleidung helfen könnten (z.B. das Taschenkonzept der Bekleidung, oder auch die Wetterfestigkeit). Das kann natürlich bei eben anders aussehen, ein Koch hat selbstverständlich ganz andere Anforderungen, als ein Handwerker.

Beim einen ist ein gewisser Hitzeschutz sicher förderlich, beim anderen sind große Taschen, Halterungen für Werkzeug, oder auch ein besonderer Knieschutz extrem wichtig. Im Prinzip bekommt man heute für alle Anforderungen die passende Kleidung, bzw. auch entsprechendes Zubehör, um Sonderwünsche zu erfüllen. Macht euch eure Gedanken, bringt sie zu Papier und dann einfach mit zu uns, dann finden wir das passende für euch.


Die Arbeitskleidung muss richtig passen:

„Ist ja wohl logisch“ - werdet ihr jetzt sagen, aber ganz so einfach ist das leider nicht, denn was heißt denn eigentlich “richtig passen“? Klar werdet ihr eure normale Kleidergröße kennen, d.h. aber noch lange nicht das Arbeitskleidung in genau der gleichen Größe auch wirklich passt. Arbeitskleidung muss eben einfach ganz andere Anforderungen erfüllen, als eine normale Jeans oder ein T-Shirt. Einerseits darf die Kleidung nicht zu eng sitzen, weil ihr euch ja schließlich bewegen können müsst und bei Arbeiten im Freien auch mal ein bisschen dickere Unterwäsche anhabt. Andererseits ist zu locker sitzende Arbeitskleidung auch nicht gut, weil ihr sonst überall hängenbleibt oder auch die Gefahr besteht, dass die Kleidung sich irgendwo (zum Beispiel einer Maschine) verfängt. Deshalb sollte Ihr darauf achten, dass die Arbeitskleidung wirklich „wie angegossen“ sitzt und durch eventuell angepasste elastische Bestandteile dann auch entsprechend bequem ist. Achtet dabei auch auf die Länge der Hosenbeine, bzw. der Ärmel - zu kurz ist kalt (und sieht doof aus), zu lang ist eventuell gefährlich.

Ob ihr euch in einer Latzhose wohler fühlt, als in einer Bundhose, müsst letztendlich ihr entscheiden. Fakt ist aber, dass die Latzhose nicht rutschen kann und dass auch die Oberteile nicht aus dem Bund herausrutschen können. Gerade in der kalten Jahreszeit ist das mit Sicherheit ein Vorteil. Aber es gibt für dieses Problem Gott sei Dank auch extralange Oberteile und entsprechende Unterwäsche - da rutscht nichts.


Die Arbeitskleidung muss entsprechend haltbar sein:

Zunächst und aus der Ferne sieht eigentlich jedes Arbeitskleidungs-Teil robust und haltbar aus. Aus der Nähe betrachtet merkt man aber schon ganz schnell, was „billig“ und was „günstig“ ist. Es ist halt wie überall - von nix kommt nix - also was will man von einer Arbeitshose für zehn Euro erwarten. 

Es gibt heute wirklich tolle Materialien, die vielen Erwartungen gerecht werden - atmungsaktiv, winddicht, eventuell wetterfest, reflektierend - und vor allen Dingen reißfest wie sonst was. Außerdem sind in vielen Kleidungsstücken an den richtigen (stark belasteten) Stellen entsprechende Verstärkungen oder elastische Bestandteile eingebaut, die so einen Teil für die meisten Zwecke fast unkaputtbar machen. So etwas kostet natürlich ein bisschen was, lohnt sich aber mit Sicherheit, weil man wirklich lange seine Freude daran hat (und Mutti beim Waschen und Bügeln auch).
Und da sind wir schon beim nächsten Punkt.


Sie muss sich gut waschen lassen:

„Gut“ heißt in diesem Fall, dass man Arbeitskleidung heiß genug waschen kann, damit der ganze Dreck wirklich verschwindet, gleichzeitig dabei aber die Größe und Form erhalten bleibt (wer will schon mit einer eingelaufenen Hose auf der Baustelle herumlaufen - und ein ausgewachsener Weissbierspoiler macht sich in einem geschrumpften T-Shirt auch nicht wirklich gut). Also wenn ihr euch und der Person, die eure Wäsche macht, eine Freude machen wollt, schaut bitte vor dem Kauf mal auf die Waschanleitung, die in der Bekleidung eingenäht ist. Um es mal auf den Punkt zu bringen, sollte die Wäsche mindestens (mindestens!) bei 60° waschbar und für den Trockner geeignet sein - und wenn sie dann noch Bügel frei ist, gibt`s Bussi von Mutti.


Und letztendlich:

…sollten die Klamotten eure gottgleichen Astralkörper auch noch ins richtige Licht setzen, damit jedes Model vor Neid erblasst und zur Abwechslung mal euch hinterher gepfiffen wird. Schön, dass die Zeiten von Blaumann & Co weitgehend Geschichte sind - heute gibt es Arbeitskleidung in praktisch jeder Farbe und - der Langeweile zum Trotz - auch mit tollen Mustern. Eigentlich müsste er jetzt nur noch den Mut aufbringen, euch zu Farbe und Muster zu bekennen - dann ist das schlichte Grau von den Baustellen schneller verschwunden als ihr gucken könnt.

Also auf geht‘s, Mut zusammennehmen und mal richtig stylisch - und trotzdem geschützt vor Wind und Wetter, vor Schmutz und Dreck. Kommt doch einfach mal vorbei und schaut euch um, wir beraten euch gern.


Unser TIPP zum Schluss:

Das was wir hier zum Thema Arbeitskleidung sagen, gilt natürlich genauso für die ganze Peripherie - extrem wichtig bei Schuhen und Stiefeln, aber natürlich auch bei Schutzmasken oder Schutzbrillen - bis hin zu so einfachen Sachen, wie passenden Handschuhen oder selbst Mützen. Also bitte macht Euch auch in diesen Bereichen – vorher - Gedanken, testet die Sachen die er kauft im besten Fall und lasst euch nicht von einem günstigen Preis verleiten.